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Hans Puettmann 76addcb846 Herr Rechmann + L3-Titel + L2-Workflow
Drei Aenderungen aus Herbs Feedback:

1. Markus -> Herr Rechmann (60 Treffer in 26 Dateien + DB-Lektionen L2/L3)
   Konvention: Herb bleibt 'Herb' (interne Anrede fuer Claude), Markus
   wird in SuS-sichtbaren Texten als 'Herr Rechmann' ausgeschrieben.
   Wo 'Herb und Markus' stand -> 'Herb und Herr Rechmann'. Wenn das
   stilistisch zu uneinheitlich wirkt, koennen wir Herb spaeter auch
   in SuS-Texten zu 'Herr Puettmann' umziehen.

2. L3-Titel: 'Customizer — parametrisches 3D-Modell anpassen'
   -> 'Mein eigenes 3D-Modell designen'
   Begruendung Herb: 'Customizer' + 'parametrisch' wirken abschreckend.
   Methode kommt in den Aufgabe-Text, nicht in den Titel.

3. L2-Inhalt komplett geschrieben (~4.8 KB):
   - 8-Schritte-Workflow vom Stoebern auf Printables bis zum
     Druck-Abholen
   - A1-mini-Spezifika klar markiert (offen → nur PLA, 18×18 cm)
   - P-Serie-Spezifika fuer groessere Drucke
   - Tipps zur Modell-Wahl (klein anfangen, 4+ Sterne)
   - Was-tun-wenn-Tabelle bei Druckproblemen
   - Lehrer-Eskalations-Pfad: pausieren via Handy-App + Lehrer rufen

   Quellenlage: PDF-Anleitung A1 mini im OneDrive + Bambu-Wiki online
   waren beide nicht maschinell zugaenglich (pdftoppm fehlt, Wiki
   gibt HTTP 402). Workflow basiert auf Standard-Bambu-Studio-Bedienung
   + Konsistenz mit der L1-P2S-Beschreibung. Herb/Herr Rechmann pruefen
   die A1-mini-Spezifika beim Lehrer-Test und korrigieren via Inline-Edit
   (oder per Migration, wenn Inline-Edit-UI noch nicht live ist).
2026-05-24 19:51:19 +02:00

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type, projekt, stand, tags
type projekt stand tags
konzept-modul 3d.lehrstun.de 2026-05-23
glossar
begriffe

Glossar — 3D-Druck-Begriffe

Begriffe, die in ../kurskonzept und den Lektionen vorkommen. Für SuS und für Herr Rechmann (falls noch nicht 3D-Druck-vertraut).

Sprach-Konvention: „Modell" — welches Modell?

Auf der Site bewusst auseinandergehalten:

  • 3D-Modell — die digitale Druckvorlage (STL- oder 3MF-Datei). Das, was wir slicen und drucken.
  • Druckermodell oder einfach Drucker — die Maschine (z.B. P2S, A1 mini). Bei Bedarf auch: „unsere P-Serie" (P1S/X1C/P2S) vs. „der A1 mini".

Wenn nur „Modell" geschrieben steht und der Kontext unklar ist, schreib es bitte aus — sowohl Lehrer (beim Inline-Edit) als auch SuS in eigenen Texten. Sonst entstehen Missverständnisse wie „mit fremdem Modell drucken" → meint das einen Prusa-Drucker oder eine STL aus dem Netz? (Korrekt: letzteres = fremdes 3D-Modell.)

Drucker + Hardware

  • AMS (Automatic Material System) — Bambu-Wechslerbox für bis zu 4 Filamentrollen, ermöglicht Multi-Color-Druck oder automatischen Rollenwechsel.
  • Bauraum — der Bereich, in dem ein Drucker drucken kann (z.B. P1S: 256×256×256 mm).
  • Bett / Druckbett — die beheizte Platte, auf der die erste Schicht haftet.
  • Düse / Nozzle — die heiße Spitze, aus der das geschmolzene Filament kommt. Standardgröße 0.4 mm.
  • Hotend — der heizbare Teil des Druckkopfs (umfasst Düse + Heizpatrone + Sensor).
  • Schichthöhe — Höhe einer einzelnen Druckschicht (typisch 0.16-0.28 mm). Niedriger = feiner = länger.
  • Support / Stützmaterial — temporäre Streben, die Überhänge stützen. Werden nach dem Druck abgebrochen.

Material

  • PLA (Polylactid) — biologisch abbaubares Bio-Plastik, niedriger Schmelzpunkt (~190-220°C), Standard für Schule. Siehe sicherheit.
  • PLA+ — Variante mit Additiven für mehr Zähigkeit, sonst wie PLA.
  • PETG — etwas zäher als PLA, höhere Drucktemperatur (~230°C), klebt fest am Bett.
  • ABS — klassisches Plastik (Lego), schmilzt bei ~240°C, Geruch beim Druck, in der Schule selten verwendet. Siehe sicherheit.
  • Filament — der Draht (1.75 mm), aus dem gedruckt wird. Wird auf Rollen geliefert.

Software & Dateien

  • STL — Standard-Format für 3D-Modelle (nur Geometrie, keine Druckeinstellungen).
  • 3MF — moderneres Format, enthält Geometrie + Druckeinstellungen + Stützen + Plattenposition.
  • G-Code — die maschinen-lesbare Anweisungsliste, die der Drucker tatsächlich ausführt. Wird aus STL/3MF beim Slicen generiert.
  • Slicer — die Software, die ein 3D-Modell in Schichten zerlegt und G-Code daraus macht. Bei uns: software-bambu-studio.
  • CAD (Computer Aided Design) — Software, mit der 3D-Modelle entworfen werden. Bei uns: software-tinkercad und software-openscad.

Druckparameter

  • Infill / Fülldichte — wie dicht das Innere eines Drucks gefüllt wird (0% = hohl, 100% = massiv, typisch 15-30%).
  • Druckgeschwindigkeit — mm/s, bei Bambu typisch 200-500 mm/s.
  • Adhäsion / Haftung — wie gut die erste Schicht am Bett klebt. Wichtigster Faktor für erfolgreichen Druck.
  • Warping — wenn ein Druck sich an den Ecken vom Bett löst und nach oben biegt.
  • Spaghetti — Druckfehler, bei dem nicht-haftendes Filament zu einem Wurmnest wird. Drucker sofort stoppen.
  • Stringing / Fäden — feine Fäden zwischen getrennten Druckbereichen, oft durch zu heißes Hotend.

Plattformen & Communities

  • software-printables — Modell-Plattform von Prusa, sauber, kein NSFW.
  • software-makerworld — Bambu-eigene Modell-Plattform, mit parametrischem Customizer.
  • Thingiverse — älteste Modell-Plattform, aber bei uns nicht empfohlen (NSFW-Werbung).
  • Customizer — Browser-Tool auf MakerWorld, mit dem ein fertiges parametrisches Modell (z.B. Schlüsselanhänger) angepasst werden kann, ohne CAD-Software.

Methoden

  • FDM (Fused Deposition Modeling) — was unsere Bambu-Drucker machen: heißes Filament schichtweise auftragen. Auch "FFF" genannt.
  • Resin / SLA — andere Druckmethode mit flüssigem Kunstharz, bei uns nicht im Einsatz.
  • Slicen — der Prozess, ein 3D-Modell in Druck-Schichten zu zerlegen.
  • Benchy — kleines Test-Schiffchen (Bench-mark), Standard-Modell zum Drucker-Test/Kalibrierung.

Querverweise